Coaches

Andreas Huckschlag, Projektleitung

"Die Vision einer gleichberechtigten Teilhabe aller Menschen in unserer Gesellschaft kann nur dann Realität werden, wenn wir früh genug anfangen, Barrieren erst gar nicht entstehen zu lassen."

Andreas Huckschlag hält im Projekt "Coaches für inklusive Bildung" alle Fäden zusammen, arbeitet aber auch selbst als Coach an zwei Schule. Der gelernte Verwaltungswirt bringt umfangreiche Behörden- und Auslandserfahrung aus seiner Arbeit in der Bundesverwaltung mit. Als ehemalige Vertrauensperson der schwerbehinderten Beschäftigten kennt er zudem die Klippen für die gesellschaftliche Integration von Menschen mit Behinderung. Das Thema Schule beschäftigt ihn auch privat als Vater von vier Töchtern. Eigene Erfahrungen mit Sonderwelten hat er in der Sehbehindertenschule in Dortmund und der Deutschen Blindenstudienanstalt in Marburg gesammelt.

huckschlag(at)cib-mittendrin.de

Dr. Antonio Banichevich

"Inklusion ist für mich ein großes und anspruchsvolles Projekt mit riesigen Entfaltungsmöglichkeiten. Mein Motto ist: Stärken stärken!"

Dr. Antonio Banichevich kennt Schulen aus der Lehrerperspektive. Der promovierte Physiker (Atmosphärenchemie in Zusammenhang mit Klimawandel und Quantenfeldtheorie) hat Mathematik und Physik am Gymnasium unterrichtet. Neben seiner Arbeit als Coach an mehreren Schulen ist er im Team einer unserer Spezialisten für Datenverarbeitung.

banichevich(at)cib-mittendrin.de

Uwe Becelewski

„Behinderungen können die beruflichen Perspektiven einschränken. Ich möchte dazu beitragen, dass Schülerinnen und Schüler mit Beeinträchtigungen durch die bestmögliche schulische Ausbildung optimal auf ihr Berufsleben vorbereitet werden und bei den nichtbehinderten Mitschülern ein Bewusstsein für die Normalität des Andersseins geschaffen wird."

Uwe Becelewski bringt als Diplom-Wirtschaftsingenieur seine umfangreichen beruflichen Kenntnisse in den Bereichen Organisation und Personalwesen ins Projekt ein. Im Personalbereich eines mittelständischen Unternehmens hat er Erfahrungen gesammelt, wie auch für Mitarbeiter mit Einschränkungen der passende Platz in einem Team geschaffen werden kann.

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Jürgen Esser

„Immer neugierig bleiben."

Jürgen Esser ist Industriekaufmann und studierter Betriebswirt mit Erfahrung in Leitungsfunktionen und selbständiger Kommunikationstrainer. Mit seiner Zusatzqualifikation als Berufs- und Arbeitspädagoge hat er schon vor seiner Tätigkeit als Coach junge Menschen auf dem Weg ins Berufsleben begleitet.

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Klaus Hankamp

“Bis zu meiner Tätigkeit als Coach habe ich mich mit Inklusion nie auseinandergesetzt. Schade, dass ich als Schüler nicht selbst schon von inklusiver Bildung profitieren konnte!"

Klaus Hankamp hat als Diplomierter Chemie-Ingenieur im Laufe seines Berufslebens viele Innovationsprojekte in Unternehmen der chemischen Industrie betreut. Er engagiert sich als Fußball-Jugendtrainer und als Betreuer von Jugendfreizeiten. Sein Ziel als Coach für Inklusive Bildung ist es, Kindern und Jugendlichen mit Einschränkungen den weiteren Lebensweg etwas zu ebnen.

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Ulrike Müller-Harth

"Inklusion bedeutet viel mehr als die Integration von Menschen mit Behinderung. Inklusion ist die Anerkennung von Vielfalt und damit eine Bereicherung für jede Bildungseinrichtung."

Ulrike Müller-Harth ist Gesamtschulrektorin im Ruhestand und bereichert das Team der Coaches mit Schulleitungs-Erfahrung und ihrem reichen Fundus an Wissen über Inklusion und Entwicklungsprozesse sowie ihrer Alltagspraxis aus 30 Jahren Tätigkeit im Gemeinsamen Unterricht. 

Thomas Plück

„Die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am schulischen und gesellschaftlichen Leben liegt mir sehr am Herzen. Mein Motto lautet: Hilfe zur Selbsthilfe."

Thomas Plück ist Diplom-Psychologe mit vielfältiger Erfahrung in der Bildungs- und Berufsberatung sowie in der beruflichen Eingliederung auch von Menschen mit Einschränkungen. Er hat eigene Förderschulerfahrung als ehemaliger Schüler der Schule für Blinde und Sehbehinderte in Marburg.

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Kirsten Schmidt

„Ich mag es, in Modellprojekten und kleinen Teams zu arbeiten. Dort lassen sich Ideen besser einbringen und schneller umsetzen als in großen Organisationen."

Kirsten Schmidt stellt sich zuweilen vor als „einer der ersten Schulversuche des Landes Hessen“. Sie war bei der Einschulung an ihrer Grundschule die erste Rollstuhl fahrende Schülerin. Die Diplom-Psychologin mit Zusatzausbildung zum Systemischen Coach hat berufliche Erfahrung in Personalwesen und Mentoring-Programmen.

schmidt(at)cib-mittendrin.de

Tanja Schäfer

„Aufgrund eigener Erfahrungen mit einer erworbenen Behinderung finde ich das Thema Inklusion sehr wichtig. Mobbing und Ausgrenzungen sollten der Vergangenheit angehören. Hier einen Teil beitragen zu können ist ein schönes Gefühl."

Tanja Schäfer bereichert das Team vor allem auch mit ihrer Peer-Erfahrung der Gehörlosigkeit und mit ihrer Gebärdensprachkompetenz. Die studierte Sozialarbeiterin hat bisher in der sozialpädagogischen Familienhilfe gearbeitet, vor allem auch mit hörgeschädigten Familien.

Ulrike Ziskoven

"Mitmachen, die Grenzen dabei immer ein Stückchen weiter auszudehnen, das ist mein wichtigstes Anliegen."

Ulrike Ziskoven wechselte in der frühen Grundschulzeit von einer Schule für körperbehinderte Kinder in die Regelschule an ihrem Heimatort im Rhein-Erft-Kreis, weil sie in die gleiche Schule gehen wollte wie die Nachbarskinder ihrer Straßenclique. Nach dem Journalistik-Studium hat Ulrike Ziskoven u.a. als Radiojournalistin gearbeitet. Selber als Reporterin mit einer Gehbehinderung unterwegs zu sein hat sie nie  gestört. Bei mittendrin e.V. gefällt ihr, dass das alte Anpassungsprinzip für Kinder mit Behinderungen an der Regelschule durchbrochen wird und alle selbstverständlich einbezogen werden. 

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Saskia von der Burg, Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising

"Inklusion bedeutet für mich, Grenzen zu überwinden - sowohl in den Köpfen Anderer, als auch im eigenen Kopf."

Saskia von der Burg ist im Projekt für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie für Fundraising zuständig.

Für sie war Inklusion schon immer ein zentrales Thema. Ende der 80er-Jahre wechselte Saskia von der Burg mit 12 Jahren von der Rheinischen Schule für Blinde und Sehbehinderte Köln auf ein Regelgymnasium in Windeck an dier Sieg. Nach dem Abitur studierte sie in Bonn Geisteswissenschaften und absolvierte eine duale Zusatzausbildung zur Diplom-PR-Assistentin sowie ein Trainee in der Pressestelle des Deutschlandfunks.

Seit 2009 arbeitet Saskia von der Burg unter anderem als freie Autorin und Onlineredakteurin für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Auch hier hat sie das Thema Inklusion immer im Blick.

Inklusion

TEILHABE STÄRKEN - SONDERWELTEN ABBAUEN

In ihrer Fürsorge für die Mitbürger mit Behinderung hat die deutsche Gesellschaft seit 1945 eine Fülle von besonderen Einrichtungen für alle Lebensbereiche geschaffen. Von der heilpädagogischen KiTa über die Sonderschulen, von besonderen Freizeitangeboten bis zu besonderen Sportverbänden, von beschützenden Werkstätten bis zu Wohnheimen. Was zu wenig beachtet wurde: Die Sonderwelten hindern Menschen mit Behinderung an der Teilhabe in der Gesellschaft.

Mit der UN-Behindertenrechts-konvention muss sich das jetzt ändern. Eine Gesellschaft für alle schafft Möglichkeiten, Menschen mit Behinderung aktiv zum Beispiel ins Arbeitsleben einzubeziehen.

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