EINE GESELLSCHAFT FÜR ALLE

Stellungnahme zur aktuellen medialen Anti-Inklusionsdebatte

Haben wir es im Grunde nicht schon immer gewusst? Inklusion ist etwas für Sozialromantiker. Behinderte und Nichtbehinderte können nicht zusammen lernen – was soll dabei schon herauskommen? Auf Förderschulen sind die Kinder mit Handicap "glücklich und bringen Leistung".

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Teilhabe stärken - Sonderwelten abbauen

In ihrer Fürsorge für die Mitbürger mit Behinderung hat die deutsche Gesellschaft seit 1945 eine Fülle von besonderen Einrichtungen für alle Lebensbereiche geschaffen. Von der heilpädagogischen KiTa über die Sonderschulen, von besonderen Freizeitangeboten bis zu besonderen Sportverbänden, von beschützenden Werkstätten bis zu Wohnheimen. Zu wenig beachtet wurde: Die Sonderwelten hindern Menschen mit Behinderung an der Teilhabe in der Gesellschaft. Mit der UN-Behindertenrechtskonvention muss sich das jetzt ändern.

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Die UN-Behindertenrechtskonvention

Das Recht auf Teilhabe

Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung ist im Dezember 2006 von der UNO-Vollversammlung verabschiedet worden. Sie ist in einem jahrelangen Prozess erarbeitet worden, um die allgemeinen Menschenrechte auf die Lebenssituationen von Menschen mit Behinderung anzuwenden und zu präzisieren. Daraus ergeben sich für die UNO-Mitgliedsstaaten sehr unterschiedliche Handlungsnotwendigkeiten. Geht es in vielen Ländern der Welt erst einmal um das Recht auf medizinische Versorgung oder das Recht, überhaupt zur Schule zu gehen, so gibt es in Deutschland vor allem in der Frage der Teilhabe in Gesellschaft, Schule und Arbeitswelt Handlungsbedarf.